Sammlung neu entdeckt V. Die östliche Ostsee im letzten Jahrhundert.

Stiftung Gerhart-Hauptmann-Haus Bismarckstraße 90, Düsseldorf, Niedersachsen, Germany

Laufzeit der Ausstellung 11. April bis 20. August 2025 (geschlossen während der Sommerpause) Helle Strände, geflochtene Strandkörbe mit Wimpeln, Häfen mit Fischerbooten und rauchenden Ausflugsdampfern, Fischer, die Netze flicken, Flaneure auf Seebrücken – die östliche Ostsee an der Kurischen Nehrung, in Nidden (heute Nida, Litauen), Neukuhren (heute Pionerski, Oblast Kaliningrad), Brunshaupten (heute Kühlungsborn, Mecklenburg-Vorpommern) oder in Heiligendamm, festgehalten auf historischen Glasplattennegativen des letzten Jahrhunderts sowie in Druckgrafiken und Gemälden aus der Sammlung »Ehemalige Ostdeutsche Artothek« der Stiftung Gerhart-Hauptmann-Haus. Künstlerinnen und Künstler, deren Herkunft mit dem historischen deutschen Osten verbunden ist, haben hier zeitweise gelebt oder ihre Sommerfrische verbracht, geblieben sind einige ihrer Landschaftsdarstellungen der östlichen Ostsee, die sich heute in der Sammlung »Ehemalige Ostdeutsche Artothek« der Stiftung Gerhart-Hauptmann-Haus befinden. In der Ausstellung werden Abzüge der Glasplattennegative, die durch ihre über ein Jahrhundert erhaltene fotografische Qualität beeindrucken, gemeinsam mit ausgewählter Malerei und Graphik gezeigt.

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Flüchtiges Glück – Befreiung aus Theresienstadt.

Stiftung Gerhart-Hauptmann-Haus Bismarckstraße 90, Düsseldorf, Niedersachsen, Germany

Laufzeit: verlängert bis 27. Februar 2026 Thema Gegen Ende des Zweiten Weltkriegs gelang es internationalen Hilfsorganisationen und engagierten Einzelpersonen, größere Gruppen von inhaftierten Menschen aus den Konzentrationslagern freizukaufen. Auf diese Weise kamen in den letzten Kriegsmonaten ca. 4.300 Häftlinge aus Theresienstadt, Bergen-Belsen, Ravensbrück und Mauthausen in die Schweiz. Die Ausstellung im GHH dokumentiert anhand ausgewählter Biografien und Fotografien die Geschichte des einzigen Rettungszuges aus dem Ghetto Theresienstadt, auch als »Wartesaal zur Hölle Auschwitz und Treblinka« bezeichnet, im Februar 1945. Dieser Zug bewahrte damals rund 1.200 jüdische Menschen vor dem sicheren Tod in den Vernichtungslagern. Sie waren zuvor vom »Orthodoxen Rabbinerverband in den USA und Kanada« für fünf Millionen Schweizer Franken freigekauft worden. Die Verhandlungen führte seinerzeit ein Schweizer Politiker, der in Kontakt mit dem SS-Chef Heinrich Himmler stand. Die deutsche Seite erhoffte sich von dem Austausch nicht nur dringend benötigte Devisen, sondern auch einen positiven propagandistischen Effekt, um ihr internationales Ansehen zu verbessern. Die jüdischen Deportierten wurden mit der Bahn von Theresienstadt über Eger, Nürnberg und Konstanz nach St. Gallen in die Schweiz gebracht. Eine gemeinsame Veranstaltung von Stiftung Gerhart-Hauptmann-Haus, der Gesellschaft für Christlich-Jüdische Zusammenarbeit Düsseldorf e. V. und dem Träger- und Förderverein Ehemalige Synagoge Rexingen e.V. Gefördert durch die […]

Tracks of Memory. Erinnerungsprojekte in der Ukraine und in Deutschland«

Stiftung Gerhart-Hauptmann-Haus Bismarckstraße 90, Düsseldorf, Niedersachsen, Germany

Thema Tracks of Memory. Erinnerungsprojekte in der Ukraine und in Deutschland« stellt repräsentative Vermittlungsformate zur Erinnerungskultur und modernem jüdischen Leben in Deutschland und der Ukraine vor, die in den letzten Jahren unter dem Dach der Jüdischen Gemeinde Düsseldorf („Erinnerung Lernen“) und Netzwerkpartnerinnen und -partnern in der Ukraine, Polen, Deutschland durchgeführt werden. Dazu gehören erinnerungspädagogische Projekte auf den Spuren von Überlebenden des Holocaust von Czernowitz bis Babyn Yar und Drobyzkyj Yar, Workshops u.a. mit Zeitzeugen, Kunstausstellungen, Konzerte und Theaterprojekte sowie Publikationen (u.a. der Comic „Blinde Kuh mit dem Tod“).   Konzept und Produktion Die Ausstellung umfasst Rollups, Pop Up – Elemente, interaktive Elemente und kann entliehen werden. Sie stellt Möglichkeiten und kreative Zugänge für die pädagogische Arbeit zu diesen Projekten zur Verfügung. Zur Planung der Ausstellung bei Ihnen kontaktieren Sie bitte Dr. Katja Schlenker: schlenkerg-h-hdeAuf Nachfrage können auch unabhängig von der Ausstellungspräsentation Themen z.B. über Workshops vermittelt oder einzelne Projekte präsentiert werden.

Hoffnung von Millionen. Informationen für Leihnehmer*innen

Stiftung Gerhart-Hauptmann-Haus Bismarckstraße 90, Düsseldorf, Niedersachsen, Germany

Thema Die Ausstellung stellen wir Ihnen in Lupo- Folien verpackt in transportabler, kompakter Form zur Verfügung. Sie umfasst 25 Hartschaumplatten (80x180 cm) mit Aufhängung sowie5 Hartschaumplatten (80x200 cm) mit Stecksystem zum Aufstellen sowie die Druckvorlage für 2 Plakate DIN A0 und einem Schriftzug. Optional: Druckvorlage für 12 Din A1 Plakate (11 Porträts), Datei Zitatesammlung. Professionelle Materialien für die Presse- und Öffentlichkeitsarbeit können bereitgestellt werden. Kosten für Bildrechte und Transport nach Absprache. Zur Planung der Ausstellung bei Ihnen kontaktieren Sie bitte Dr. Katja Schlenker: schlenkerg-h-hde Fotos: Markus Feger

Aufstieg und Fall des Sozialdemokraten Otto Braun. Verfechter von Demokratie und politischer Freiheit

Stiftung Gerhart-Hauptmann-Haus Bismarckstraße 90, Düsseldorf, Niedersachsen, Germany

Thema Die als Pop-up konzipierte Ausstellung widmet sich der Biografie eines wichtigen, doch fast vergessenen Verfechters von Demokratie und Freiheit während Kaiserreich, Weimarer Republik und gegenüber dem aufkommenden Nationalsozialismus. Sein Lebensweg vom Steindruckergesellen in Königsberg/Ostpreußen bis zum Preußischen Ministerpräsidenten in der Weimarer Republik ist der eines erfolgreichen Politikers. Otto Brauns Karriere findet 1932 ein jähes Ende durch den sogenannten »Preußenschlag«. Er begibt sich 1933 resigniert ins Schweizer Exil. Noch einmal richtet er sich mit einer Denkschrift über den Wiederaufbau Deutschlands 1943 an die Öffentlichkeit. Sie findet keine Resonanz. Sein Leben endet in politischer und privater Einsamkeit 1955 in der Schweiz. Die Wanderausstellung erinnert zum 150. Geburtstag an die Ideale des sozialdemokratischen Politikers und Privatmenschen Otto Braun.   Zur Planung der Ausstellung bei Ihnen kontaktieren Sie bitte Dr. Katja Schlenker: schlenker@g-h-h.de

Konrad Adenauer (1876–1967), »Briefe über Deutschland 1945–1955« und George Orwell (1903–1950), »Reise durch Ruinen. Reportagen aus Deutschland und Österreich 1945«.Doppelporträts und exemplarische Texte

Stiftung Gerhart-Hauptmann-Haus Bismarckstraße 90, Düsseldorf, Niedersachsen, Germany

Thema Im Frühjahr 1933 wurde der Zentrumspolitiker Konrad Adenauer, gebürtiger Kölner und promovierter Jurist, vom NS-Regime aus dem Amt des Oberbürgermeisters von Köln verdrängt, in das er rund anderthalb Jahrzehnte zuvor zum ersten Mal gewählt worden war. Der damals 57-Jährige zog sich mit seiner großen Familie einige Zeit später nach Rhöndorf, unweit von Bonn, zurück. Dort blieb er im Visier des Regimes, ohne dass sich Adenauer direkt an Widerstandsaktivitäten beteiligt hätte. Nach dem Scheitern des Staatsstreichversuchs. von Oberst Graf Stauffenberg und anderen im Juli 1944 wurde Adenauer dennoch von der Gestapo verhaftet, auch seine Ehefrau Auguste befand sich zeitweilig in Haft. Da ihm keine direkte Verbindung zum Widerstand nachgewiesen werden konnte, kam Adenauer Ende November 1944 wieder frei. Anfang Mai 1945 wurde er von der US-Besatzungsmacht wieder als Oberbürgermeister von Köln eingesetzt, Anfang Oktober 1945 wurde er von der inzwischen zuständigen britischen Militärregierung jedoch entlassen. Bereits kurz vor Kriegsende hat Adenauer Briefkontakte (wieder-)aufgenommen, von denen er sich Hilfe für den notwendigen Wiederaufbau und dringliche Versorgungsfragen versprach. In seinen Briefen wird seine Einschätzung der Situation und der politischen Perspektiven Deutschlands am Ende des Zweiten Weltkriegs und kurz danach deutlich. George Orwell wurde unter dem Namen Eric Arthur Blair 1903 als Sohn […]