Das Wunder von Czernowitz

Stiftung Gerhart-Hauptmann-Haus Bismarckstraße 90, Düsseldorf, Niedersachsen, Germany

Thema Die Plakatausstellung entstand zum 100. Jahrestag des Sieges der Mannschaft von Makkabi Czernowitz durch einen Zwei zu Null Sieg über die „Polonia“ und errang den Meistertitel der Bukowina. Czernowitz, damals auch das Jerusalem am Pruth genannt, war ein bedeutendes Zentrum des Judentums in der ehemaligen Habsburger Monarchie, sowohl im kulturellen und religiösen Sinne wie später im aufkommenden Zionismus, bei dessen Aufstieg die Makkabi Bewegung ebenfalls eine wichtige Rolle spielte, auch und gerade Makkabi Czernowitz. Fünf Nationalhäuser, fünf Mannschaften: Deutsche, Juden, Polen, Rumänen und Ukrainer, das war der Spiegel des damaligen Czernowitz. 100 Jahre später, 75 Jahre nach der Shoa, gibt es wieder jüdischen Sport in Czernowitz/Tscherniwzi und im befreundeten Düsseldorf.   Konzept und Produktion  Zur Planung der Ausstellung bei Ihnen kontaktieren Sie bitte Dr. Katja Schlenker: schlenker@g-h-h.de

Verlorene Dörfer in Masuren. Zagubione wioski na Mazurach

Stiftung Gerhart-Hauptmann-Haus Bismarckstraße 90, Düsseldorf, Niedersachsen, Germany

Thema Die Wanderausstellung präsentiert die Geschichte der Region Masuren und speziell der Johannisburger Heide und stellt For­schungsergebnisse zu den „Verlorenen Dörfern“ vor.Wystawa objazdowa przedstawia historię regionu Mazur, szczegól­nie Puszczy Piskiej, i przentuje wyniki badań nad „Zagubionymi wioskami”. (Polska wersja poniżej) Zwischen 2017 und 2019 hat die Stiftung Gerhart-Hauptmann-Haus in Düsseldorf gemeinsam mit den polnischen Kooperations­partnern des Vereins Sadyba Mazury und der Stiftung Borussia in Allenstein Workcamps in der masurischen Johannisburger Heide durchgeführt, bei denen sich Geschichtsstudenten der Heinrich-Heine-Universität Düsseldorf gemeinsam mit Studenten der Land­schaftsarchitektur an der Ermländisch-Masurischen Universität Allenstein um die Friedhöfe jener masurischen Dörfer gekümmert haben, die als Folge des Zweiten Weltkriegs zerstört und nicht wie­der aufgebaut wurden.In den dichten masurischen Wäldern im Norden Polens suchten die Studierenden nach den Spuren der unter Moos und Gebüsch kaum noch zu erkennenden Überreste der alten evangelischen Friedhöfe. Sie befreiten die Gräber vom Wildwuchs, dokumentierten, in­ventarisierten und vermaßen sie. Mit Hilfe der Oberförsterei Johannisburg wurden die alten Begräbnisplätze eingezäunt.Darüber hinaus forschten die Studierenden in den einschlägigen Archiven in Berlin, Bayreuth und Allenstein und erarbeiteten ge­meinsam mit Schülerinnen und Schülern des Ausbildungsgangs Gestaltung am Lore-Lorentz-Berufskolleg in Düsseldorf diese Wanderausstellung zu den Spuren der 500-jährigen Siedlungsge­schichte der masurischen Dörfer in der Johannisburger Heide.   […]

Aufstieg und Fall des Sozialdemokraten Otto Braun. Verfechter von Demokratie und politischer Freiheit

Stiftung Gerhart-Hauptmann-Haus Bismarckstraße 90, Düsseldorf, Niedersachsen, Germany

Thema Die als Pop-up konzipierte Ausstellung widmet sich der Biografie eines wichtigen, doch fast vergessenen Verfechters von Demokratie und Freiheit während Kaiserreich, Weimarer Republik und gegenüber dem aufkommenden Nationalsozialismus. Sein Lebensweg vom Steindruckergesellen in Königsberg/Ostpreußen bis zum Preußischen Ministerpräsidenten in der Weimarer Republik ist der eines erfolgreichen Politikers. Otto Brauns Karriere findet 1932 ein jähes Ende durch den sogenannten »Preußenschlag«. Er begibt sich 1933 resigniert ins Schweizer Exil. Noch einmal richtet er sich mit einer Denkschrift über den Wiederaufbau Deutschlands 1943 an die Öffentlichkeit. Sie findet keine Resonanz. Sein Leben endet in politischer und privater Einsamkeit 1955 in der Schweiz. Die Wanderausstellung erinnert zum 150. Geburtstag an die Ideale des sozialdemokratischen Politikers und Privatmenschen Otto Braun.   Zur Planung der Ausstellung bei Ihnen kontaktieren Sie bitte Dr. Katja Schlenker: schlenker@g-h-h.de

Eduard von Simson. Eine Schlüsselfigur des deutschen Parlamentarismus im 19. Jahrhundert

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Thema „Er gehörte zum Besten, was das oft geschmähte und doch atemberaubend interessante 19. Jahrhundert unter Deutschen hervorgebracht hat." würdigte Richard von Weizsäcker Eduard von Simson acht Jahrzehnte nach dessen Tod.Eduard von Simson gehört zu den herausragenden Persönlichkeiten des 19. Jahrhunderts. Seine Biografie spiegelt beispielhaft die Emanzipationsbestrebungen des Bürgertums des 19. Jahrhunderts mit ihrer Forderung nach Einheit und Freiheit wider und steht für den Anfangserfolg der deutsch-jüdischen Symbiose.Eduard von Simsons hervorragende Fähigkeiten als Politiker und Jurist verhelfen ihm mit Beginn der Revolution 1848 zu einer glänzenden Karriere und legen Grundsteine der deutschen Demokratie. Als letzter Präsident der Frankfurter Nationalversammlung 1848/49 bis zum Ende seiner Amtszeit als erster Präsident des Deutschen Reichstages 1874 prägt er wesentlich den Parlamentarismus und die deutsche Parlamentsgeschichte.Eduard von Simsons ununterbrochenem Wirken für die Einigung Deutschlands und die Rechtseinheit kommt hohe Bedeutung zu. Er trägt wesentlich bei zur Entwicklung Deutschlands hin zu einem einheitlichen, freiheitlichen und demokratischen Rechtsstaat.Hochgeehrt stirbt Eduard von Simson 1899 in Berlin. Während der NS-Zeit wird sein Andenken in die Vergessenheit verdrängt. Gründe sind v. Simsons jüdische Herkunft und seine Haltung zu Parlamentarismus und Rechtsstaat.Heute erfährt Eduard von Simson erneut die verdiente Würdigung.   Konzept und Produktion Eine Wanderausstellung der Stiftung Gerhart-Hauptmann-Haus unter Schirmherrschaft […]

Schülerwettbewerb Begegnung mit Osteuropa

Stiftung Gerhart-Hauptmann-Haus Bismarckstraße 90, Düsseldorf, Niedersachsen, Germany

Thema Der Schülerwettbewerb »Begegnung mit Osteuropa« lädt seit über siebzig Jahren Schülerinnen und Schüler aus NRW und Osteuropa ein, sich kreativ und engagiert mit Geschichte und Gegenwart der Deutschen und ihrer östlichen Nachbarn auseinanderzusetzen. Dr. Sabine Grabowski ist Mitglied für das GHH in der Pädagogischen Arbeitsgruppe und der Jury des Schülerwettbewerbs. Der 73. Landeswettbewerb »Begegnung mit Osteuropa« startet jetzt, Einsendeschluss ist der 31.01.2026. Zur Website des Schülerwettbewerbs

Workshop Flucht und Vertreibung

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Thema Wir bieten dialogische Workshops und Schulprojekte zu den Ursachen, Abläufen und Nachwirkungen von Flucht und Vertreibung als Folge des Zweiten Weltkriegs an; gern nehmen wir auch Bezug zu aktuellen weltweiten Fluchtbewegungen. Je nach Bedarf können die Veranstaltungen mit Einbindung von Zeitzeugen, Filmen und Fotos sowie weiterem Anschauungsmaterial (Fluchtkoffer) stattfinden. Durchführbar sind die Workshops sowohl in Schulen als auch in den Räumen des GHH. Nach Absprache erfolgt eine flexible Anpassung des Schwerpunkts an Unterrichtsreihen und -inhalte. Umfang und Dauer werden individuell vereinbart. Die Schulprojekte können auch als Module in Projektwochen eingesetzt werden.

Workshop Deutschland und seine östlichen Nachbarn

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Thema Wir bieten Workshops an zur Vermittlung von Grundlagen der historischen und aktuellen Beziehungen Deutschlands zu seinen östlichen Nachbarn. Je nach Altersstufe und thematischem Schwerpunkt werden kreative, dialogische und spielerische Methoden eingesetzt. Die Workshops sind geeignet als Vorbereitung für Studienfahrten z.B. nach Polen, Tschechien, Ungarn, Rumänien, Bulgarien oder ins Baltikum. Die Schwerpunktsetzung erfolgt nach individueller Absprache.

Zeitzeugengespräche: Erzwungene Lebenswege

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Thema Die Geschichte der Menschheit ist eine Geschichte der Migration. Nicht immer verlief diese freiwillig, oftmals zwangen und zwingen heute noch äußere Umstände wie Krieg, Vertreibung und Naturkatastrophen Menschen dazu, ihre Heimat zu verlassen und ihr Schicksal in einer unbekannten Ferne zu gestalten. Von erzwungenen Wegen und dem Leben in einer neuen Heimat können unsere Zeitzeugen berichten. Wir vermitteln und moderieren Gespräche mit Menschen, die sich aus unterschiedlichen Gründen auf den Weg ins Unbekannte machen mussten. Termine nach individueller Absprache.

Ukraine TagSpecial Guest: Sängerin Maria Burmaka

Musikpavillon im Hofgarten

Veranstaltungsort Musikpavillon im Hofgarten Programm Sonntagsschule und Musikstudio Ridne SlowoTanztheater Rosynka (Morgentau)Vokalensemble Farbmusik (Bochum)Band Ukrainskyi Prostir (Ukrainischer Weltraum)Chor der Ukrainisch-Katholischen Kirche in Düsseldorf Leckereien von verschiedenen ukrainischen Organisationen In Kooperation mit: Stadt Düsseldorf, Ridne Slowo e.V., Generalkonsulat der Ukraine in Düsseldorf, Ukrainische griechisch-katholische Kirche in Düsseldorf (UGKK), Ukrainische Frauen Union in Deutschland, Dobrosvit, Verein zur Förderung der Städtepartnerschaft Düsseldorf-Czernowitz e.V., Pro Ukraine e.V., Ukrainische Schule Ridne Slowo e.V. Düsseldorf, Respekt und Mut sowie Studyon.

»Der Zweite Weltkrieg und die deutsche Besatzung in Polen: Die Erinnerung in Deutschland und in Polen«.Podiumsdiskussion

Polnisches Institut Düsseldorf Citadellstraße 7, Düsseldorf, Germany

Thema Das Polnische Institut Düsseldorf, die Heinrich-Heine-Universität Düsseldorf und das Gerhart-Hauptmann-Haus Düsseldorf laden Sie ein zur Podiumsdiskussion aus Anlass des 86. Jahrestag des deutschen Überfalls auf Polen am 01. September 1939 mit Prof. Dr. habil. Dr. h.c. Robert Traba (Institut für Politische Studien, Polnische Akademie der Wissenschaften),Prof. Dr. Anke Hilbrenner (Lehrstuhl für Osteuropäische Geschichte, Heinrich-Heine-Universität Düsseldorf),Prof. Dr. Peter Oliver Loew (Deutsches Polen-Institut).Moderation: Bartosz Dudek (Redakteur Deutsche Welle) EINTRITT FREI! Wir bitten um Bestätigung Ihrer Teilnahme bis zum 22. August 2025 per E-Mail an:dusseldorfinstytutpolskipl Die Podiumsdiskussion ist eine Kooperationsveranstaltung von: Polnisches Institut Düsseldorf, Heinrich-Heine-Universität Düsseldorf und Stiftung Gerhart-Hauptmann-Haus

Konrad Adenauer (1876–1967), »Briefe über Deutschland 1945–1955« und George Orwell (1903–1950), »Reise durch Ruinen. Reportagen aus Deutschland und Österreich 1945«.Doppelporträts und exemplarische Texte

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Thema Im Frühjahr 1933 wurde der Zentrumspolitiker Konrad Adenauer, gebürtiger Kölner und promovierter Jurist, vom NS-Regime aus dem Amt des Oberbürgermeisters von Köln verdrängt, in das er rund anderthalb Jahrzehnte zuvor zum ersten Mal gewählt worden war. Der damals 57-Jährige zog sich mit seiner großen Familie einige Zeit später nach Rhöndorf, unweit von Bonn, zurück. Dort blieb er im Visier des Regimes, ohne dass sich Adenauer direkt an Widerstandsaktivitäten beteiligt hätte. Nach dem Scheitern des Staatsstreichversuchs. von Oberst Graf Stauffenberg und anderen im Juli 1944 wurde Adenauer dennoch von der Gestapo verhaftet, auch seine Ehefrau Auguste befand sich zeitweilig in Haft. Da ihm keine direkte Verbindung zum Widerstand nachgewiesen werden konnte, kam Adenauer Ende November 1944 wieder frei. Anfang Mai 1945 wurde er von der US-Besatzungsmacht wieder als Oberbürgermeister von Köln eingesetzt, Anfang Oktober 1945 wurde er von der inzwischen zuständigen britischen Militärregierung jedoch entlassen. Bereits kurz vor Kriegsende hat Adenauer Briefkontakte (wieder-)aufgenommen, von denen er sich Hilfe für den notwendigen Wiederaufbau und dringliche Versorgungsfragen versprach. In seinen Briefen wird seine Einschätzung der Situation und der politischen Perspektiven Deutschlands am Ende des Zweiten Weltkriegs und kurz danach deutlich. George Orwell wurde unter dem Namen Eric Arthur Blair 1903 als Sohn […]

Heimat Дüsseldorf – Lebensgeschichten auf Kyrillisch Eine Fotoausstellung von Thomas Stelzmann und Sabine Grabowski

Zentralbibliothek im KAP1, Freiraum Konrad-Adenauer-Platz 1, Düsseldorf, Germany

Thema In unserer Landeshauptstadt leben rund 650.000 Menschen. Zu ihnen gehören etwa 8.000 Menschen (Stand 2021) mit russischsprachigem Hintergrund, die aus unterschiedlichen Gründen nun in der Stadt am Rhein leben. Im Rahmen eines Jugendprojekts wurden 22 Personen, die aus Sibirien, Kasachstan, Zentralrussland oder der Ukraine stammen und heute Düsseldorfer sind, zu ihrer persönlichen Geschichte befragt. Warum haben sie ihre alte Heimat verlassen? Wie sind sie hierhergekommen, und wie fühlen sie sich in Düsseldorf, ihrer neuen Heimat? Der Düsseldorfer Fotograf Thomas Stelzmann und Dr. Sabine Grabowski (GHH) präsentieren das Projekt bei der Vernissage gemeinsam mit den Mitwirkenden. Eine gemeinsame Veranstaltung von Stiftung Gerhart-Hauptmann-Haus und Stadtbüchereien Düsseldorf Begleitprogramm zur Ausstellung: 06. Oktober, 18.00 Uhr»Motorrad mit kaputtem Auspuff«Stand up Comedy mit Vladimir AndrienkoVeranstaltungsort: Herzkammer in der Zentralbibliothek Düsseldorf im KAP1, Konrad-Adenauer-Platz 1, 40210 Düsseldorf 05. November, 18.00 Uhr»Kulturschicht. Die Deutschen von Altai«Ein Dokumentarfilm von Boris SchwarzmannVeranstaltungsort: Herzkammer in der Zentralbibliothek Düsseldorf im KAP1, Konrad-Adenauer-Platz 1, 40210 Düsseldorf